Professor für Kunst-Wissenschaften an der
Hochschule für bildende Künste Hamburg
Modell der Genese des immateriellen WERKES
Michael Lingner, 1988/89, Detail
Vita
Prof. Michael Lingner
Lerchenfeld 2
22081 Hamburg
Telefon
(040) 42 8989- 363
Telefax
(040) 42 8989- 271
Seit 1978
Nach dem Studium der Kunst, Philosophie,
Soziologie und Kunstgeschichte arbeitet er als Künstler/Theoretiker
in Hamburg
Seit 1986
Lehrauftrag für Kunst- und Designgeschichte
an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (Fb Gestaltung)
1987-1993
Lehrauftrag für Theorie und Praxis des
Bildnerischen Gestaltens am Pädagogischen Institut der Universität
Hamburg
1990-1993
Vorstandsmitglied im Hamburger Kunstverein
1991-1996
Herausgeber
der Reihe "Kunst Aktuell" in der Zeitschrift "Kunst
und Unterricht"
1993-1998
Project
Tutor an der Jan van Eyck Akademie, Maastricht
1994-2000
Professor des DFG-Graduierten Kollegs
"Ästhetische Bildung" an der Universität Hamburg
Seit 1974
Ausstellungsbeteiligungen als Künstler
u.a.: Jahresausstellungen des Deutschen Künstlerbundes in Mainz,
Dortmund, Frankfurt; documenta VI, Kassel; Kunstverein Hamburg; Neuer
Berliner Kunstverein; Kunsthalle Nürnberg; Deichtorhalle Hamburg
Seit 1976
Kunstgeschichte als
Ideengeschichte
Kunsttheoretische Publikationen zu folgenden Künstlerinnen (u.a.):
Siah Armajani, Jörg Brombacher, Bernhard Cella, Clegg & Guttman,
Michael Dörner, Jean Dubuffet, Adolf Hölzel, On Kawara,
Joseph Kosuth, Clementia Labin, Michaela Müller, Sabine Müller-Rehlich,
Maria Nordman, Mario Ohno, Rainer Oldendorf, Jörg Rode, Günther
Rost, Josef Schwaiger, Barbara + Gabriele Schmidt-Heins, Fritz Seitz,
Bernhard Striebel, Kai Sudeck, Haim Steinbach, Philip Otto Runge,
Richard Wagner, Franz Erhard Walther.
Seit 1984 Arbeit an der Herausgabe des "Theoretischen Nachlasses"
von Adolf Hölzel
Modell der Genese des immateriellen WERKES
Michael Lingner, 1988/89, Detail
Themenschwerpunkte
Ästhetik des deutschen Idealismus und der
Frankfurter Schule. Rezeptionsästhetische Ansätze. Romantische
Kunsttheorie.
Wechselverhältnisse zwischen bildender
Kunst und Musik von der Romantik bis zur Gegenwart. Gesamtkunstwerkproblematik
Künstlertheorien und ihre Bedeutung für
die künstlerische Praxis und die kunstwissenschaftliche Methodik.
Der "Theoretische Nachlaß" von Adolf Hölzel.
Kunstgeschichte als Ideengeschichte. Methodologische
Fragen des kunstwissenschaftlichen Umgangs mit zeitgenössischer
Kunst.
Grundlehre/Grundlagen-Problematik als Frage
nach dem begrifflich Vermittelbaren am Künstler- und Gestalterischen.
Möglichkeiten praxisbezogener Theoriebildung. Konflikte und
Konvergenzen zwischen Kunst und Wissenschaft; z.B. beim Forschungsbegriff
Kunst und Gesellschaft. Entwicklungsgeschichte
der Kunstautonomie und die Diskussion um ihre Fortsetzbarkeit unter
den Bedingungen zunehmender Ökonomisierung.
"Kunst im öffentlichen Raum"
als Modell einer postautonomen gebrauchs- und kommunikationsorientierten
Kunst. Zwischen der Freiheit angewandter und der Anwendung freier
Kunst.
Systemtheoretische Ansätze der Kunstanalyse.
Der "Diskurs des Radikalen Konstruktivismus". Funktionalisierung
der Kunst als Kommunikationsmedium?
Entwicklung transdiskursiver Text- bzw. Darstellungsformen. Konzeption
und Realisation ästhetischer Handlungs- und Daseinsformen.
Die kulturelle Dimension von Kunstproduktion und -rezeption.